bunt statt grau!

Begegnungscontainer „bunt statt grau!“

مع السلامة - mai alslama – Auf Wiedersehen!

Kaum zu glauben: schon ein Jahr ist vergangen. Und damit ist das Projekt „bunt statt grau“ zu Ende.

Am Samstag feierte die Projektgruppe deshalb mit Punsch und Lebkuchen Abschied! Bis zum Frühjahr geht der Container erst mal in den Winterschlaf. Nächstes Jahr  soll er dann feierlich eröffnet und für die Jugendlichen zu einem Treffpunkt in Herrenberg werden.

Ein bisschen wehmütig kam am Samstag nochmal die Projektgruppe „bunt statt grau“ zusammen, um Abschied zu feiern. Gemeinsam schauten sich die Jugendlichen aus der Projektgruppe nochmal Fotos aus dem Projekt an. Die wichtigsten Schritte im Projekt waren hier zu sehen. Stolz betrachteten die Jugendlichen, wie aus einem grauen Transportsystem „ihr Container“ wurde. Den ganzen Sommer über haben Jugendliche aus Herrenberg und neu zugezogene geflüchtete Jugendliche gemeinsam diesen Ort für Jugendliche geplant und gebaut. Aus einem alten Container wurde so nach und nach ein Treffpunkt zum chillen, feiern, lachen, Sport machen. Mit Outdoorsofa, Büchertauschregalen, Bistrotisch und Sonnenterrasse. Auch ein Basketballkorb für den gemeinsamen Sport fehlt nicht. Nun ist der Container fertig und das Projekt zu Ende. Was auf den Fotos nicht zu sehen war, ist der Spirit und das unsichtbare Netz, das im Projekt gewachsen ist.  Zwischen Jugendlichen aus aller Welt und mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen ist  eine Gemeinschaft entstanden.
Im Laufe des Projekts wurde aus vier Jugendlichen eine 25-köpfige, internationale Projektgruppe. Statt Abschied zu nehmen planten die Jugendlichen deshalb auch lieber, womit nächstes Jahr weitergemacht werden soll: gemeinsam international Kochen, Musik machen und zusammen kreativ sein, weiterhin einander besser kennen und verstehen lernen und Gemeinschaft erleben. Ein klares Zeichen für die Pädagoginnen vom SJR, dass das Projekt gelungen ist und dass es möglich ist, „bunt statt grau“ in Herrenberg zu (er)leben. Und ein Auftrag, dass es  weitergeht im SJR mit Projekten, bei denen bewusst geflüchtete Jugendliche mit eingebunden werden und Integration gelingen kann. Deshalb sagten die Jugendlichen auch nur „auf Wiedersehen“  oder arabisch „مع السلامة - mai alslama“: bis nächstes Jahr.
 

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