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Blues- Gitarren wie anno dazumal

Das Projekt „bunt statt grau“ ist zu Ende, die Willkommenskultur im SJR noch lange nicht!

In Workshops geht es mit der bunten Gruppe weiter. Den Auftakt dazu bildete am vergangenen Donnerstag die gemeinsame Gitarrenbauaktion "Musik verbindet".
Nach Musik klang es noch nicht am vergangenen Donnerstag in der Juha-Werkstatt. Stattdessen groovten erstmal die Sägen, zirpten die Feilen und den Takt dazu gab der Hammer. 13 Jugendliche aus aller Welt machten sich mit der Gitarrenbauexpertin Elke und unter Anleitung von zwei Pädagoginnen des SJR daran, Gitarren zu bauen. Allerdings entstanden hier keine normalen 6-saitigen Gitarren, sondern 3-saitige Blues-Gitarren aus Zigarrenboxen. Diese Gitarrenart wurde erstmals 1866 von schwarzen Plantagenarbeitern in den USA gebaut. Aus Mangel an Materialien verwendeten sie gewöhnliche Haushaltsgegenstände, von Besenstielen über abgebrochene Schrauben bis hin zu Sieben aus der Küche. Hauptsache am Ende klang es nach Blues!
Diese und viele weitere Hintergründe erfuhren die Jugendlichen, bevor sie selbst mit dem Bauen loslegen konnten. Ab hier war dann Teamwork, Konzentration und Kreativität gefragt. Denn am Ende sollten die Gitarren nicht nur gut aussehen, sondern auch gut klingen. Dazu wurde gemessen, gesägt, geklebt und gelötet. Und nach 8 Stunden und einem selbstgekochten arabischen Buffet konnten tatsächlich die ersten Gitarren erklingen. Bis zum fertigen Blues ist es allerdings noch ein weiter Weg für die Gruppe. Deshalb soll im nächsten Workshop mit einem Gitarristen für das richtige Blues –Feeling gesorgt werden.
Das Mitmachen bei Aktionen der Willkommens-Gruppe aus geflüchteten und einheimischen Jugendlichen ist jederzeit möglich: einfach per Mail an info@sjr-hbg.de oder telefonisch unter 07323/956386 im Stadtjugendring melden.






 

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