Jugend macht mobil – Jugenddelegation informiert sich über IMEP

Veröffentlicht am: 5. Dezember 2018

Wie bewegt sich Herrenberg 2030 fort? Wie wird gefahren, gegangen und geparkt? Und welche Maßnahmen können dafür heute schon getroffen werden? Um nicht weniger ging es beim Treffen der Jugenddelegation und der Projektgruppe Mobilität mit städtischen Vertretern und Mitarbeitern des Büros brenner BERNARD.

Seit Beginn der Jugendbeteiligung in Herrenberg taucht dieses Thema immer wieder beim Jugendforum und in Projektgruppen auf: Die Mobilität. Mal werden Fahrrad- und Fußwege stärker in den Blick genommen, mal eher die Netze und Fahrzeiten von Bus und Bahn, mal die Situation der Elterntaxis vor den Schulen. Im IMEP, dem „Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan“, sollen viele dieser Themen zusammengefasst und bearbeitet werden. Im Jugendforum, in Mobilitätsforen, einem Planercafé und bei verschiedenen Treffen haben Jugendliche aus Herrenberg bereits ihre Ideen und Vorschläge zum IMEP entwickelt und eingebracht.

Hierzu hatte Michael Tröger nun zu einem Treffen eingeladen, um den Jugendlichen einen Überblick zum aktuellen Stand des Plans zu geben und mit ihnen zu diskutieren. Mit dabei waren Herr Bäuerle vom Ordnungsamt und Herr Goth und Frau Schor vom Büro brenner BERNARD. Viele der Pläne wurden von den Jugendlichen positiv bewertet. Investitionen in ein zusammenhängendes Radnetz, bei denen die kürzesten und wenig befahrenen Wege gestärkt werden, erschienen allen Jugendlichen sinnvoll. Ebenso Maßnahmen, die das Überqueren von Straßen als Fußgänger einfacher machen. Bei den städtischen Buslinien waren sich die Jugendlichen einig: so wie sie momentan fahren, werden sie von Jugendlichen kaum genutzt. Zu seltene Fahrzeiten, zu wenig intuitiv. Kritik gab es auch an den Linien in die Stadtteile: diese fahren vor allem zu Schulzeiten, aber an Wochenenden und Abends (also in der Freizeit) selten bis gar nicht. Auch das momentane System der Ruftaxis ist für viele zu unpraktisch. Herr Tröger kündigte an, dass hierfür bereits Verbesserungen geplant sind.

Am Ende rauchten den Jugendlichen ordentlich die Köpfe. Einiges wurde diskutiert und angemerkt, doch von den meisten der geplanten Maßnahmen sind die Jugendlichen angetan. Sie hoffen, dass sich im Jugendforum noch mehr Jugendliche dazu äußern können.

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