Jugendräume ganz konkret

Veröffentlicht am: 16. Juni 2020

Im Projekt „Mein – Dein – Unser Herenberg!“ werden Jugendliche eine Umfrage zum Thema „Plätze und Räume für Jugendliche“ in Herrenberg machen und eigene Jugendräume selbst gestalten.

Bereits im März wollten die Jugendlichen mit einem Hockerbau- und Graffitiworkshop am Klosterhof starten. So sollte auch der Kontakt zu den Jugendlichen entstehen, die das Gelände des Klosterhofs als Treffpunkt nutzen. Ebenso sollten nach dem Motto „#setzdeinstatement“ Hocker und Plakate mit Meinungen von Jugendlichen zum Thema „Jugendräume“ gestaltet werden.

Doch dann kam Corona und der Start des Projekts wurde auf Eis gelegt. Bei mehreren Treffen des Projektteams über discord wurde an einem Flyer gebastelt, die Ideen für die Projektumsetzung konkretisiert, und überlegt wie das Projekt von einem Filmteam begleitet werden kann. Mit dabei sind hier Jugendliche aus der Jugenddelegation, die sich mit Plätzen für die Jugend schon länger beschäftigen. Ganz konkret geht es inzwischen auch um die Erstellung eines Hygienekonzepts. Sobald dieses steht und die Lockerungen der Corona-Maßnahmen es zulassen,  werden die Aktionen endlich starten.

So ist der gemeinschaftliche Bau einer mobilen Bar geplant. Mit dieser sollen Jugendliche an weiteren öffentlichen Plätzen nach ihren Erwartungen an Räume und Plätze befragt werden. Außerdem wird mit den jungen Engagierten auf dem Freizeitgelände Längenholz im Sommer ein Jugendcontainer selbst gestaltet.

Unterstützung für das  Projekt kommt von der Mobilen Jugendarbeit, vom Jugendhaus und von Nate Kitchen vom Evangelischen Jugendwerk. Er hat ein besonderes Interesse an dem Thema. Seit das „Logo“ als innenstadtnahes Jugendcafé geschlossen hat, fehlen ihm die Räumlichkeiten für seine Arbeit und den Jugendlichen ein weiterer Ort, an dem sie gestalten und sich ausprobieren können.

Das nächste Treffen findet am 3. Juli im Garten des Evangelischen Jugendwerks (ejw), Erhardtstr. 2 statt. Bei Interesse sollte vorher kurz Kontakt mit dem Stadtjugendring aufgenommen werden, damit die Teilnehmerzahl (nach den aktuellen Corona-Verordnungen) an diesem Tag nicht 15 Personen überschreitet. Alle weiteren Interessierten können gerne telefonisch, per Whatsapp oder discord in die Planung und den Austausch der Gruppe einsteigen.

„Mein-Dein-Unser Herrenberg“  wird gefördert durch das Projekt „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bündnispartner sind der StadtSeniorenRat und das Team Beteiligung und Engagement der Stadt Herrenberg.

Zum Projekt Mein – Dein – Unser Herrenberg – Jugendbeteiligung auf den Herrenberger Straßen