Neuer „Chillcontainer“ auf der Freizeitanlage Längenholz – Jugendliche entwerfen und bauen einen “Jugendort”

Veröffentlicht am: 12. Juli 2021

Bereits im Jahr 2020 waren Fr. Ehinger vom Amt Technik, Umwelt und Grün und der Stadtjugendring im Gespräch. Es ging darum, dass Jugendliche auf der Freizeitanlage Längenholz, die Möglichkeit haben einen eigenen „Jugendort“ selbst zu gestalten. Nach einer Corona bedingten Pause startete nun die Umsetzung im Rahmen des Projekts „Mein-Dein-Unser Herrenberg!“

Das Wetter spielte mit, als sich am 3. Juli gegen 14 Uhr acht Jugendliche am noch leeren Container auf der Freizeitanlage zusammenfinden. Es ist der „große Planungstag“ des Projekts „Mein-Dein-Unser Herrenberg!“. Die Jugendlichen sind zwischen 12 und 18 Jahren und kommen vorwiegend aus Herrenberg oder besuchen eine der Herrenberger Schulen.

Neben Michael Wolfschläger, Jugendreferent für Jugendbeteiligung beim Stadtjugendring, ist auch David Zimmermann von „Kukuk Freiflug“ anwesend. Es ist nicht das erste Projekt, das „Kukuk“ in Herrenberg mit Jugendlichen umsetzt. „Kukuk“ hat auch den Spielplatz am „alten Zwinger“ mit Jugendlichen und den oberen Spielplatz auf der Freizeitanlage Längenholz gestaltet.

Nicht unweit daneben findet das Sommerfest der Patenschaften Schule-Beruf statt, ebenfalls organisiert vom Stadtjugendring (Oda Kauffer) und dem Stadtseniorenrat. Der Stadtseniorenrat ist mit dem „Team Beteiligung und Engagement“ der Stadt Herrenberg Bündnispartner des Projekts „Mein-Dein-Unser Herrenberg!“. Auch vom Fest sind Jugendliche direkt zum Planungsworkshop gekommen.

Im Container liegen auf einem Tisch allerlei Utensilien. Neben Papier und Buntstiften, finden sich zwei kleine Modelle des Containers, Stöckchen, Pappe, Kleber und Graffitifarben wieder. Es geht darum, dass Jugendliche „die perfekte Chillmöglichkeit“ entwerfen. Schließlich sind Jugendliche Experten, wenn es darum geht, wie Jugendorte gestaltet sein sollen. Die Jugendlichen sind sich noch nicht ganz einig, wie die Wände des Containers gestaltet werden. Die Ideen reichen von einfarbig, über Jungel und Strand bis hin zu Regenbogenfarben. Das Innenleben des Containers soll neben Hängematten auch einen Tisch und Bänke haben, aber vielleicht auch etwas an dem man „klettern“ kann. „Wir treffen uns oft hier nach der Schule um Hausaufgaben zu machen und zum Chillen, aber ein Tisch fehlt hier noch. Zum Klettern gibt es hier an den Fitnessgeräten doch schon genug.“ argumentiert der 14-jährige Amine. Kompromisse aushandeln ist angesagt. Auch das ist ein Teil des Projekts.

Gegen 17 Uhr ist es soweit. Neben einigen Bildern für die Wände sind zwei Modelle mit unterschiedlichen Ideen entstanden und die Jugendlichen einigen sich darauf, wie die „perfekte Chillmöglichkeit“ aussehen soll.

In den kommenden drei Wochen treffen sich die Jugendlichen wieder und werden die äußere Gestaltung des Containers mit Graffiti angehen. In der Woche vom 2. – 6. August dürfen die Jugendlichen schließlich bei der Umsetzung unter fachlicher Anleitung von „Kukuk“ anpacken und „die perfekte Chillmöglichkeit“ selbst bauen und gestalten. Die Einweihung wird am 18. September mit der Herrenberger Baubürgermeisterin, Susanne Schreiber, und dem Leiter des Amts für Technik, Umwelt und  Grün, Stefan Kraus, würdig gefeiert.

Interessierte Jugendliche können auch noch einsteigen und sich bei Michael Wolfschläger vom Stadtjugendring informieren und anmelden. (Telefonnummer 0159 0220 1900, gerne auch per WhatsApp oder E-Mail an michael.wolfschlaeger@sjr-hbg.de.) Hier geht es zum Flyer.

Gefördert wird „Mein – Dein – Unser Herrenberg!“ durch das Projekt „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, vorbehaltlich der Bundesmittel.

Zum Projekt Mein – Dein – Unser Herrenberg – Jugendbeteiligung auf den Herrenberger Straßen
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