Präventionsarbeit

Vorbereitung ist der beste Schutz

Fiese Falle - Nikotinprävention

Mit dem Seminar „Fiese Falle“ klärt der SJR über die Gefahren des Rauchens auf. Der zweistündige Vortrag richtet sich an Jugendliche bzw. Schulklassen der Jahrgangsstufe 5 und 6.

Insbesondere in dieser Altersgruppe sammeln die meisten ihre ersten Erfahrungen mit dem Rauchen. Viele unterschätzten die Suchtgefahr, da die Zigarette am Anfang kaum jemandem schmeckt. Wenn man es merkt, ist es oft bereits zu spät. Daher kommt auch der Titel „Fiese Falle“. Der Kurs soll die jungen Teilnehmer*innen auf dieses Risiko vorbereiten.

Dabei werden viele Themenbereiche im Programm angesprochen. Es kostet viel Geld, es verursacht Krankheiten und man wird sehr schnell süchtig. Aber auch mit Vorurteilen wird aufgeräumt: Macht Rauchen schlank? Sind Raucher cooler? – natürlich nicht! Und was hat die Tabakindustrie mit all dem zu tun? Zum Abschluss wird noch ein Blick auf Shishas und e-Shishas geworfen.

Die Schulung ist für Vereine und Schulen (aller Schularten) kostenlos. Interessierte können sich direkt an die Geschäftsstelle wenden.

- Der Innere Schweinehund ist immer dabei -

Toleranz-Rallye für Schulen und Vereine

Seit 2015 bietet der SJR für alle Jahrgangsstufen ab Klasse 9, an allen Schulen das Lernkonzept „Toleranz-Rallye“ an. Im Laufe des 4-stündigen Workshops sind die Teilnehmenden aufgefordert, nicht nur über Toleranz zu diskutieren, sondern dabei eigene Erlebnisse und Erfahrungen einzubringen. Dabei sollen sie ihre Einstellung in bestimmten Situationen testen und hinterfragen.

Dies geschieht an mehreren Lernstationen: Es geht dabei um die eigene Wahrnehmung und den eigenen Sprachgebrauch, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Vorbilder und Zivilcourage. So sind die Schüler*innen unter anderem dazu aufgefordert, in einer Dilemma-Geschichte unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und eine persönliche Entscheidung zu treffen. Ebenfalls die Beschäftigung mit verletzenden und unterstützenden Worten sorgt für Denkanstöße rund um das Thema Toleranz.

Das vielseitig einsetzbare Lernkonzept kann sowohl an Schulen als auch in der Jugendarbeit, z. B. in Vereinen, durchgeführt werden. Weitere Informationen und Anmeldungen können an Jugendreferent Christian Nagler gerichtet werden.

Jugger – Gewaltprävention auf dem Sportplatz

Jugger ist eine Mannschaftssportart, die man als eine Mischung aus Fechten und Rugby betrachten kann. Ziel des Spiels ist es, den Ball (Jugg) so oft wie möglich im gegnerischen Tor (Mal) abzulegen. Die andere Mannschaft versucht dies mithilfe der gepolsterten Pompfen zu verhindern.

Die Sportart eignet sich sehr gut für die Gewaltprävention in Schulen und Vereinen, da sie auf eine ungewöhnliche Weise verschiedene soziale Kompetenzen fördert. Nur mit Teamgeist, Fairness, Taktik und Geduld können juggerbegeisterte Sportler*innen erfolgreich sein. Außerdem eröffnet die anschließende Reflexionsphase die Möglichkeit, das Verhalten während des Spiels nochmal kritisch zu beleuchten.

Die 12-teilige Jugger-Ausrüstung ist Bestandteil der Mobilen Spielekiste und kann von Vereinen, Jugendgruppen sowie allen Interessierten direkt über die Homepage gebucht werden. Bei Bedarf geben wir gerne eine Einführung in die Regeln und die richtige Handhabung der Pompfen.