Städtepartnerschaft Tarare – Herrenberg

Veröffentlicht am: 17. Mai 2018

Im Rahmen des gemeinsamen Partnerschaftswochenendes trafen sich Vertreter*innen aus Tarare und Herrenberg in der Geschäftsstelle des SJR, um über den Jugendaustausch zu sprechen. Für die kommenden Jahre ist die stärkere Einbindung der Jugendlichen aus den Vereinen in das Austauschprogramm geplant.

Pierre Chanel (19), Julie Perrin (35) und Juslin (13) standen begeistert auf dem Schlossberg-Aussichtsturm und schlenderten anschließend durch die Herrenberger Altstadt. Sie besuchten den „Thyssenkrupp Testturm“ und bestaunten die Burg Hohenzollern. Natürlich probierten sie deutsche Spezialitäten und kauften für ihre Liebsten in der Heimat ein. Sie führten schöne Gespräche und lernten nette Menschen kennen.

Aber die Gruppe fuhr nicht nur zum Spaß in die Partnerstadt. Sie waren mit dem Auftrag gekommen, gemeinsam mit dem SJR ein neues Konzept zum Jugendaustausch zu entwickeln. In den vergangenen Jahren war es immer schwieriger geworden, Jugendliche für den Austausch zu begeistern. Das will die junge Delegation ändern. Pierre war bereits beim letzten Mal in Herrenberg dabei und möchte dem Projekt neuen Wind geben. Gemeinsam mit Julie und Juslin traf er sich mit der SJR-Geschäftsführerin Stefanie Hiesel, dem Verbandsjugendreferenten Christian Nagler und der Städtepartnerschaftspräsidentin Gabriele Hüttenberger in der Geschäftsstelle des SJR.

Nach einer Stunde stand das Ergebnis fest: Ohne regelmäßige Strukturen lässt sich der jährliche Jugendaustausch nur schwer realisieren. Und wer kann dabei bessere Rahmenbedingungen bieten, als unsere Vereine in Herrenberg und Tarare. Aus diesem Grund soll in den kommenden Jahren der Austausch von Jugendlichen aus den Vereinen gefördert werden.

Gegenseitiges Kennenlernen und das Voneinanderlernen sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Wie organisieren die Pfadfinder in Tarare ihre Zeltlager? Wie sieht ein Sanitätsdienst in Deutschland aus? Oder wie ist ein Jugendhaus in Frankreich aufgebaut? Vielleicht sind das die Fragen für den nächsten Austausch. Geteilte Erfahrungen schaffen Verbundenheit und verbessern die Jugendarbeit in den Heimatstädten. Wir können gespannt sein, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Für weitere Informationen könnt ihr euch gerne an Chris in der Geschäftsstelle wenden.

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