Verschiedene Vereine motivierten ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Leitbild-Umfrage

Veröffentlicht am: 26. Juli 2021

Damit bei der digitalen Umfrage zum Leitbild im Mai möglichst viele und möglichst unterschiedliche Menschen mitmachen, hatte die Stadtverwaltung auch Multiplikatoren eingesetzt. Aufgabe dieser Vereinsvertretenden war, ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Umfrage zu motivieren. Jetzt erhalten die Vereine und Gruppierungen, die mitgemacht haben, ihre Aufwandsentschädigung. Auch die Gewinnerinnen und Gewinner am Gewinnspiel wurden benachrichtigt.

Bei der Leitbild-Umfrage im Mai 2021 haben das Team Beteiligung und Engagement und der Stadtjugendring eng mit ausgewählten Vereinen und Gruppen zusammenarbeitet. Diese Gruppierungen haben als Multiplikatoren die Teilnahme an der Befragung in ihrer jeweiligen Zielgruppe beworben. „Hintergrund war, dass die Vereine ihre Zielgruppen gut kennen und einen guten Kontakt mit den Mitgliedern pflegen. Wenn Menschen persönlich von ihren Bekannten angesprochen werden, sind sie eher geneigt, an einer Umfrage teilzunehmen“, erklärt Lia Stöffler, vom Team Beteiligung und Engagement bei der Stadt Herrenberg. Weiter konnten die Gruppierungen auf ihre üblichen Kommunikationskanäle zurückgreifen. Bei Bedarf unterstützten die Multiplikatoren sprachlich oder technisch beim Ausfüllen der digitalen Umfrage. Mit diesem Vorgehen wurde gewährleistet, dass sich möglichst viele und unterschiedliche Personen an der Umfrage beteiligen. „Auch jene, die von sich aus eigentlich nicht an einer Umfrage der Stadtverwaltung teilnehmen würden oder könnten“, so Stöffler. Der Stadtjugendring hatte sich speziell um die Vereine mit Jugendlichen als Zielgruppe gekümmert.

Vereine werden benachrichtigt

Inzwischen wurde ausgewertet, wie viele Personen die einzelnen Vereine erreicht haben. Für diesen Einsatz erhalten die Vereine eine Aufwandsentschädigung. Diese wird durch das Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“ ermöglicht. Die Gruppierungen, die mitgemacht haben, werden in den nächsten Tagen entsprechend benachrichtigt. Der SV Oberjesingen, die Vereinsgemeinschaft Kuppingen, der TV Gültstein und die SGH2Ku haben die meisten Menschen geworben. Aber auch weniger mitgliederstarke Vereine haben sich ins Zeug gelegt und ganz unterschiedliche Aktionen gestartet. So haben etwa die Mitglieder des Mönchberger Grundschul-Fördervereins Kekse in Form der Stiftskirche gebacken, hübsch verpackt und an die Umfrage-Teilnehmer verteilt. „Insgesamt konnten rund 400 Personen mit Hilfe der Engagierten zur Teilnahme motiviert werden. Darunter auch Personen, die in politischen Prozessen häufig unterrepräsentiert sind oder statistisch eher wenig beteiligungsaffinen Gruppen angehören”, berichtet Stöffler. Die Stadtverwaltung dankt allen Engagierten, die sich dafür eingesetzt haben, die Herrenbergerinnen und Herrenberger zur Teilnahme an der Befragung zu motivieren.

Der Stadtjugendring Herrenberg e.V. setzt im Auftrag der Kommune die Kommunale Jugendbeteiligung um. Diese wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Zum Projekt Jugendbeteiligungsprojekte

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