Abgeschlossen
Freizeitanlage am Längenholz
Parks + Chillen, Stadtplanung

Die geplante Freizeitanlage und das Thema Spielleitplanung wurden in den Frühjahrs- und Sommermonaten 2016 breit in der Herrenberger Bevölkerung diskutiert. Kern des Vorhabens ist es, einen großen Park neben dem neuen Freibad entstehen zu lassen: die Freizeitanlage.

Die Freizeitanlage ist Teil eines Gesamtkonzepts für Spiel- und Aufenthaltsflächen in Herrenberg, der Spielleitplanung. Die Spielleitplanung sah ursprünglich vor, dass außerdem fünf Spielplätze verlegt werden: Schliffkopfstraße, Affstätter Tal, Holdergraben Maxi, Umgang und Im Seele. Für die Finanzierung dieser neuen Spielplätze und der Freizeitanlage sollten die fünf bisherigen Spielplätze verkauft und bebaut werden und dafür neue Spielplätze in der Nähe entstehen.

Es gibt Bürger*innen in Herrenberg, die gegen den Verkauf der alten Spielplätze sind und mehrere Bürgerinitiativen dagegen gegründet haben. Argumente dafür und dagegen – auch von Herrenberger Jugendlichen auf beiden Seiten – wurden am Donnerstag, 21. Juli, um 18 Uhr in der Alten Turnhalle diskutiert: beim Bürgerforum zum Faktencheck und Austausch der Argumente.

Seit Sommer 2016 gibt es einen neuen Vorschlag von der Stadtverwaltung: Die fünf Spielplätze sollen nicht in Bauland umgewandelt und es sollen keine neuen Spielplätze gebaut werden. Die Freizeitanlage soll trotzdem gebaut werden, aber mit deutlich weniger finanziellen Mitteln. Der Bau soll stufenweise erfolgen und erstmal deutlich reduzierter als bisher geplant. Der Fokus soll aber auf Angebote für Jugendliche gelegt werden.

Am 8.11.2016 hat der Gemeinderat über einen neuen Vorschlag der Stadtverwaltung beraten und einen Entschluss gefasst: 650.000 Euro werden in den ersten Bauabschnitt der Freizeitanlage – mit Schwerpunkt auf die Jugend – investiert. Die Jugenddelegation vertrat dabei die Perspektive Jugendlicher mit einer kurzen Stellungnahme und führte dazu eine Online-Umfrage durch.

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