„Mein-Dein-Unser Herrenberg!“ – zu Besuch im Hip-Hop-Café

Veröffentlicht am: 7. Juli 2020

Die Projektgruppe „Mein-Dein-Unser Herrenberg!“ traf sich letzten Freitag im Garten vom Evangelischen Jugendwerk (EJW). Für die Jugendlichen spielt das Thema „Jugendräume“ eine zentrale Rolle.

So wollen sie nicht nur mit selbstgebauten Hockern und einer Mobilen Bar eigene Jugendräume gestalten, sondern auch Jugendtreffpunkte aufsuchen und dort mit anderen ins Gespräch gehen. „Wie kann ein Herrenberg aussehen, das Platz für alle hat?“ Auch für Jugendliche und deren Bedürfnisse. Hierzu sollen Statements gesammelt werden, die zu einem späteren Zeitpunkt mit Stadtverwaltung und Gemeinderäten diskutiert werden.

Da es beim Hip-Hop bekanntlich auch darum geht eine eigene Meinung künstlerisch darzustellen, lag es dann nahe, beim noch relativ neuen „Hip-Hop-Café“ vorbeizuschauen. Die Jugendlichen saßen im Garten des EJW im erforderlichen Abstand auf ihren Klappstühlen. Nach einer kurzen gegenseitigen Vorstellungsrunde ging es diesmal weniger um Hip-Hop, sondern eher um „Mein-Dein-Unser Herrenberg!“ Dass Räumlichkeiten auch für die Jugendlichen des „Hip-Hop-Cafés“ eine zentrale Frage darstellen, wurde im Gespräch immer wieder deutlich. Im Moment richten sie daher im Keller des EJW ein kleines, provisorisches Tonstudio ein. Um zu rappen mag dies vorerst reichen. Aber für die Jugendlichen ist das „Hip-Hop-Café“ mehr. Es soll auch um Tanz, Djing und Graffiti gehen. Und um offene Räume für Begegnungen und Integration an denen sich unterschiedliche Jugendliche wohlfühlen und kreativ werden können.

In den Sommerferien werden Jugendliche von „Mein-Dein-Unser Herrenberg!“ gemeinsam mit der Mobilen Jugendarbeit öffentliche Jugendtreffpunkte aufsuchen. Auch die Jugendlichen dort sollen von dem Projekt erfahren und zur „#setzdeinstatement“-Aktion im September beim Jugendhaus eingeladen werden. Dort haben sie dann die Möglichkeit ihre eigenen Hocker zu bauen und ihre Statements mit Graffiti zu gestalten. Wer sich jetzt schon engagieren möchte, kann sich gerne bei Michael Wolfschläger im Stadtjugendring melden.

„Mein-Dein-Unser Herrenberg“  wird gefördert durch das Projekt „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bündnispartner sind der StadtSeniorenRat und das Team Beteiligung und Engagement der Stadt Herrenberg.

Zum Projekt Mein – Dein – Unser Herrenberg – Jugendbeteiligung auf den Herrenberger Straßen
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