Film “Keine Angst vor Jugendbeteiligung”

Veröffentlicht am: 28. Januar 2021

Die Jugenddelegation gibt Verwaltungskräften der Stadt einen Leitfaden an die Hand.

Im §41a der Gemeindeordnung vom 24. Juli 2020 heißt es: „Die Gemeinde soll Kinder und muss Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen.“ Viele städtische Themen und Entscheidungen betreffen junge Menschen direkt oder längerfristig. Dennoch sind Kinder und Jugendliche von sich aus selten in Gremien und bei Veranstaltungen anzutreffen, in denen sie Einfluss nehmen könnten.

Für Mitarbeitende der Stadtverwaltung ist es nicht immer einfach zu entscheiden, welche Themen Jugendliche betreffen oder interessieren. Es braucht Zugänge zu Expert*innen aus der „Lebenswelt Jugend“ um dies zu klären. Aus diesem Grund hat die Stadt Herrenberg den Stadtjugendring für die Umsetzung der städtischen Jugendbeteiligung beauftragt.

Im Film erzählt eine imaginäre Amtsleiterin von den anfänglichen Schwierigkeiten, welche sie hatte. Um abzuklären, ob „ihr Thema“ Jugendliche betrifft, wandte sie sich schließlich an die Mitarbeiter*innen des Stadtjugendrings Herrenberg e.V. Diese stehen im ständigen Austausch mit Jugendlichen, begleiten die Jugenddelegation und Jugendinitiativen und sind mit Jugendhilfeeinrichtungen und Jugendvereinen bestens verknüpft. Schnell können diese entscheiden, ob ein Thema für Jugendliche relevant ist und in welcher Form die Jugendbeteiligung sinnvoll ist.

Zudem bekommen Verwaltungskräfte der Stadt im Film einen Überblick über das „Herrenberger Modell“, welches mit dem jährlichen Jugendforum, der Jugenddelegation oder Projektgruppen eine effektive Jugendbeteiligung gewährleistet. Dass es sich für alle Seiten lohnt Jugendliche von Anfang an zu beteiligen, zeigen nicht zuletzt die Aussagen unterschiedlicher Amtsleitungen, Jugendlicher und des Oberbürgermeisters Thomas Sprißler, die im Film mitgewirkt haben.

Gibt man Jugendlichen die Möglichkeit zusammenzukommen und aktiv mitzugestalten, bereichert das den gesamten politischen Prozess. Stadtverwaltung und Gemeinderat erhalten Einblicke in Anliegen und Sichtweisen junger Menschen und kommen gleichzeitig in Kontakt mit einem kreativen, unkonventionellen und konstruktiven Ideenreichtum. Dadurch sind sie in der Lage, Entscheidungen auf einer breiteren Basis zu treffen und fördern bei jungen Menschen eine politisch interessierte, demokratische Grundhaltung und Identifikation mit ihrer Heimatstadt.

Den Angestellten der Stadtverwaltung steht der Film im städtischen Intranet zur Verfügung. Alle anderen Interessierten finden diesen hier oder auf dem Youtube Kanal des Stadtjugendrings Herrenberg e.V.

Der Stadtjugendring Herrenberg e.V. setzt im Auftrag der Kommune die Kommunale Jugendbeteiligung um. Diese wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ „Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) dar. Die Verantwortung für inhaltliche Aussagen liegt beim Stadtjugendring.

Zum Projekt Jugenddelegation

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